„Brandbücher“ von Birgit Ebbert

Mein Blog ist umgezogen. Die Rezension findet Ihr jetzt hier.

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4 Kommentare

  1. Ich habe die „Brandbücher“ vor einigen Tagen ganz zufällig in der Buchhandlung entdeckt, gleich mitgenommen und in kürzester Zeit verschlungen. Liest sich gut und ist ein interessantes Thema. Besonders gefallen haben mir die Berichte auf den Postkarten, denn die einfache Sprache passt gut zur Schreiberin der Karten und bringt sehr überzeugend das Erstaunen und Unverständnis über die menschlichen und politischen Entwicklungen und barbarischen Handlungen herüber – ein Unverständnis, das eigentlich so natürlich und menschlich ist.

    Zu deinen Fragen:
    Das Platt stört mich nicht, aber ich komme ja selbst aus dem Norden (wenn auch nicht aus dem Münsterland). Ich könnte mir aber vorstellen, dass auch Leser aus ferneren Regionen sich die Bedeutung über die Ähnlichkeit der Laute erschließen können. Wenn unsereins mal was mit kurzen schwäbischen Einsprengseln oder so liest, klappt das ja auch.

    Dass eine studierte junge Frau keine Frakturschrift lesen kann, fand ich auch überraschend. Ich habe schon als Jugendliche ganze Bücher in Fraktur gelesen. Ich vermute allerdings, diese „Schwäche“ dient eher taktischen Zielen der Autorin, um die Entschlüsselung der gefundenen Dokumente noch etwas hinauszuzögern, bis jemand da ist, der sie problemlos lesen kann.

    1. Liebe Katja,
      danke für Deine Einschätzung. Das mit der Frakturschrift ist bei mir eben ganz genauso, als ich lesen konnte, habe ich auch die alten Märchenbücher in Fraktur gelesen. Ich kenne aber auch Leute, die damit große Probleme haben – allerdings können die dann auch keine deutsche Schreibschrift und haben schon Schwierigkeiten, „normal“ geschriebene Briefe zu entziffern.

  2. Deutsche Schreibschrift kann ich allerdings nicht wirklich lesen. Lehrbuchmäßig gedruckt mag es gerade noch mit größeren Anstrengungen gehen, aber vor Rudus Machwerken würde ich kapitulieren. Da habe ich übrigens größte Bewunderung für dich!

    1. Ich habe mehrere Handschriftenkurse mit mittelalterlichen Manuskripten hinter mich gebracht. Das hilft – auch wenn es natürlich ganz andere Schriften waren.

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